Lachen ermuntert zum Konsum
Lachen ist nach Forschern eine der grundlegendsten Ausdrucksformen des Menschen. Es trägt dazu bei, Situationen zu entspannen, Sympathie auszudrücken und der Heiterkeit Ausdruck zu verleihen. „Lachen ist gesund“ besagt ein altes Sprichwort, aber nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geldbeutel der Werbeindustrie. Denn, was wir eigentlich nicht wahrnehmen: Lachen führt zum Rückgang der Stresshormone Adrenalin und Kortisol im Blut. Im Gegensatz dazu werden Endorphine (die Glückshormone) vom Körper ausgeschüttet. Der Körper entspannt sich und ein wohltuendes Gefühl setzt ein.
Diesen Vorgang macht sich die Werbeindustrie zunutze, die Produkte oder Dienstleistungen durch Witz und Spass vertreibt. Durch die Stoffwechselprozesse beim Lachen verbinden wir ein wonniges Gefühl mit dem Gesehenen und assoziieren Freude und Unbekümmertheit damit. Sehen wir das Produkt dann irgendwo im Handel stehen, erinnert sich unser Unterbewusstsein an die glückliche Situation und gaukelt uns vor, durch Besitz würde diese bestehen bleiben.
Hier liegt auch der klare Vorteil im Gegensatz zu ernster oder langweiliger Werbung: Ist die Werbung langweilig, muss zwangsweise auch die geworbene Sache langweilig sein; ist sie ernst, so würde das im Konflikt zum Drang des Menschen stehen, erfreulich durch das Leben zu gehen. Logische Konsequenz ist also, dass lustige Werbung weitaus wirksamer ist.
Produkte, die sich am besten für lustige Werbung eignen, sind vor allem solche, die auch in der nachfolgenden Verwendung Spass vermitteln sollen, wie etwa Spielzeuge für Kinder, Spiele-Konsolen, Filme oder Musikinstrumente.
Beispiele für erfolgreich durchgeführte Werbeaktionen mit Witz sind beispielsweise:
• Bud Spencer/ Terence Hill – Filme
• Die aktuelle „mobile.de“ –Fernsehwerbung
• Tierfernsehwerbung der Automarke „Toyota (- Nichts ist unmöglich)“